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"Wenn schon, denn schon" - 2021/22

Komödie von Ray Cooney

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Wo Verheiratete gelegentlich die Wahrheit fälschen, wird das Lügen zur Berufung. Zumindest dann, wenn jemand sowohl Ehemann als auch Politiker ist. Das beweist der passionierte Staatssekretär Richard Willey. Der erfinderische Diplomat auf Abwegen wird nur noch von seiner Frau Pamela eingeholt, die sich mit ihrem Liebhaber George zur gleichen Zeit im gleichen Hotel trifft wie Richard mit seinem Seitensprung Jennifer. Da die untreuen Ehehälften durch puren Zufall Tür an Tür logieren, lassen Ereignisse nicht lange auf sich warten, die alle Beteiligten mit halsbrecherischer Geschwindigkeit in die Sackgasse ihrer Ausreden wirbeln. Dass 'Sündenbock' George, der beflissene Sekretär von Richard, eine Nähe zum bestechlichen Kellner zugeordnet wird und er gleichzeitig zum Arzt von Jennifer avanciert, deren Ehemann Edward auf dem Höhepunkt der Wirrnisse erscheint, ist nur der Anfang einer Serie irrwitziger Attentate auf das Zwerchfell, bei der so dreist gelogen wird, dass schon wieder die Wahrheit herauskommt.

"Der Club der Hypochonder" - 2020/21

Komödie von Meggie W. Wrightt
Deutschsprachige Erstaufführung. Aus dem Polnischen von Roman und Alexandra Frankl.

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Leo, Ken und Tom überschreiten die magische Grenze des 50. Geburtstages: Ein Antiquar, ein Architekt in Scheidung und sein Bruder, ein draufgängerischer Frauenheld. Die drei Männer leben gemeinsam in einer Wohnung, leiden unter eingebildeten Krankheiten und übertreffen sich gegenseitig im Erfinden verschiedenster Beschwerden. Dabei kämpfen sie gegen ihr Unvermögen, das Älterwerden zu akzeptieren. Als dann noch dazu Kens Frau, ihr Liebhaber, Leos Exfreund und Toms schwangere Freundin auftauchen, steht dem Chaos nichts mehr im Wege.

Eine klassische Boulevard-Komödie mit allem, was das liebeskranke Herz begehrt.

"Cash - Einer zahlt immer" - Premiere 12.10.2019

Komödie von Michael Cooney. Ins Deutsche übertragen von Paul Overhoff
(Uraufführung im Theatre Royal Windsor, 7.9.1993)

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Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Zum Beispiel den wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …

Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele.